Winterliche Aktivitäten in Freiham
03.03.2010

Entgegen der landläufigen Meinung, Gärtner (und Landschaftsarchitekten) würden den Winter nur hinterm Ofen verschlafen, wurde das Winterwetter genutzt, um den größten Teil der 1100 Bäume in den Boden zu bekommen. Überwiegend nur leichter Frost und kaum gefrorener Boden sorgte für nahezu ideale Pflanzbedingungen: die Baumgruben konnten problemlos ausgehoben und wieder verfüllt werden, zugleich hinterließ der Bagger kaum Spuren und Bodenverdichtungen, weil schon die nur dünn gefrorene Bodendecke ihn trug.

 

Grünanlage wiederentdeckt - Baubeginn an der Landshuter Allee
11.11.2009

Eine verkehrsreiche Kreuzung im Nordwesten Münchens, am Ende der Landshuter Allee, einer Fortsetzung des Mittleren Rings. Bis vor wenigen Tagen verbarg sich dort hinter einem dichten Gestrüpp von Robinien und allerlei Wildwuchs der nördlichste Zipfel des Olympiaparks. Kaum bekannt, kaum zu sehen und fast nur von den Anwohnern zum Ausführen der Hunde genutzt. Doch das Gebiet wandelt sich: ehemalige Stadtrand- und Gewerbebrachen werden bebaut, der Transrapidtraum ist ausgeträumt und vielleicht steht bald die Eisenbahntrasse samt Brücke als Fußgängerbrücke zur Verfügung. Das war einer der letzten unerfüllten Wünsche des Olympiapark-Planers Günter Grzimek, die kreuzungsfreie Querung der Ausfallstraßen und die Anbindung des Parks an das nördliche Seengebiet. Noch ist es nicht so weit...

 

Halbzeit im Olympiadorf
31.10.2009

Unvorhergesehen hatte sich der Baubeginn im Olympiadorf bis in den Mai verzögert, so dass bis jetzt erst die Hälfte der Pflasterflächen hergestellt werden konnte. Doch nach und nach beziehen die Studenten die einzelnen Baufelder und die Pflasterer arbeiten sich unaufhaltsam vor durch das Gassengewirr. Das Beste dabei: bislang ist es gelungen, den Pflasterteppich naht- und schnittlos durch bereits über 30 Gassen zu ziehen und immer wieder zusammenzubinden.

 

Erweiterungsbau Bayerisches Landesamt für Umwelt
12.03.2009

Sensible Aufgabenstellung: in den Außenanlagen des Landesamts für Umwelt in Augsburg soll ein Ergänzungsbau errichtet werden. Ein bedeutsamer Eingriff in einen besonderen Außenraum. Aber auch eine Möglichkeit, das bislang verfolgte naturnahe Gestaltungskonzept zu überprüfen, zu optimieren, weiter zu entwickeln. Das Projekt ist bewilligt und im Sommer 2010 soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

 

1100 Bäume für Freiham
24.10.2008

Die Bau- und Möbelmärkte sind schon da und lassen ihre bunten Fahnen wehen. 10.000 Wohnungen sollen im Münchner Westen entstehen, eine neue S-Bahn-Station gebaut und noch etliches Gewerbe angesiedelt werden. Ein Teil davon eingebettet in einen Hain aus 1100 Bäumen, hauptsächlich Kiefern und Kirschen. Der Hain ist als öffentliche Grünfläche nutzbar und funktioniert als Zäsur oder Saum zwischen der schier überdimensioniert wirkenden Großmarktbebauung und dem kleinteiligeren Wohngebiet.

 

Baubeginn Außenanlagen Olympiadorf in München
10.10.2008

Das ehemalige Dorf der olympischen Sportlerinnen von 1972 war seit dem eine Studentenwohnanlage und ist bautechnisch in die Jahre gekommen. Ein Neubau mit aktueller Technik erwies sich gegenüber einer Sanierung als wirtschaftlicher, weshalb die berühmten bunten Häuschen inzwischen alle verschwunden sind. Der alte städtbauliche Grundriss und die Gebäudetypologie bleiben im Sinne des Denkmalschutzes in der Neugestaltung erhalten.

Gleiches gilt für die Außenanlagen, die im wesentlichen aus einem vielarmigen und verwinkelten Gassennetz bestehen. Der Entwurf von Keller Landschaftsarchitekten, München, wird demnächst realisiert, die Bauleistungen konnten vergeben werden und so bald wie möglich soll mit den Pflasterarbeiten begonnen werden. Eine Webcam dokumentiert den Fortgang der Arbeiten.

 

LfU als Biodiversity-Beispielprojekt vorgestellt
10.06.2008

Vom 21. - 24. Mai fand die dritte Konferenz des Competence Network Urban Ecology unter dem Titel Urban Biodiversity & Design in Erfurt statt. Norbert Kunz vom Bayerischen Landesamt für Umwelt stellte die Außenanlagen des LfU und ihre nun knapp 10-jährige spannende Entwicklungsgeschichte vor. Unter dem Titel Innovative landscaping for the Bavarian Environment Agency (LfU) in Augsburg erläuterte er die ökologischen Planungsprinzipien und reflektierte die guten Erfahrungen mit Bau, Pflege und Akzeptanz der Anlage. Er betonte dabei besonders die im Jahreslauf sich wandelnden, facettenreichen Naturphänomene, die dort in einem städtischen Umfeld beobachtet und erfahren werden können.

 

Frühling am LfU in Augsburg
30.04.2008

Maigrün belebt alle Ecken und Enden. Am Landesamt für Umwelt haben Weiden, Wildrosen und Schwertlilien auf den rauhen Terrassen der Gabionenwand ausgetrieben und werden sie bald erblühen lassen. Betonschutt aus dem Bau des Hauses wurde auf diese Weise zur Stützwand umfunktioniert und auf dem Baugelände unmittelbar wiederverwertet.

 

Website neu gestaltet
28.03.2008

Mit der ersten milden Frühlingsluft präsentiert sich die Website nach drei Jahren in neuem, leichterem Gewand.
Schlanker, übersichtlicher und barrierefrei.