Projekte für die Gartenwildnis

Naturnahe Außenräume für die Stadt. Der Außenraum ist unsere Kontaktstelle zur Natur. Hier können wir sie unmittelbar erleben und ihre Wechselwirkungen erkunden. Einflüsse des Bodens, des Klimas, der Zeit, der Nutzung. Ihren Stellenwert in der Gesellschaft, wie er sich äußert in Zuwendung, Würdigung und Verachtung.

Seismographisch notiert der Außenraum, insbesondere wenn er Garten ist, alle winzigen Veränderungen der natürlichen und kulturellen Sphäre und bildet sie alsbald ab, ist somit ständiger Veränderung unterworfen.

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Der Garten ist nicht nur Garten, sondern in seinen natürlichen Funktionen auch ein Stück Wildnis, im Kleinen. Gartenwildnis. Garten und Wildnis, kulturelle und natürliche Sphäre verschränken sich zu einem lebendigen Geflecht.

In ästhetischer Hinsicht entwickelt sich daraus eine Landschaftsarchitektur, der weniger am plakativen und statischen Gartenbild gelegen ist als viel mehr an der Abfolge von Bildern, Räumen und Zuständen in Veränderung: an einer Gartenerzählung.

Zeit ist dabei ein wesentliches Gestaltungsmittel. Zeit des Werdens. Zeit des Vergehens. Der Rhythmus der Jahreszeiten, das Heranwachsen des Gartens über die Jahre, angefangen mit den ersten Schnitten und Spatenstichen, der lange Weg, das beschäftigt und interessiert mich.

Darum ist die Baustelle und ihr Geschehen selbstverständlicher Teil meiner Arbeit, wie auch die Beobachtung des Wachsens des Gartens und seiner Veränderungen mit der Zeit. Gartenbilder stellen sich dabei ein, aus ständig wechselnden Blickwinkeln und Zeitabschnitten.

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Blog

Die Gartenwildnis: ergänzende und aktuelle Hinweise zu Projekten, allerhand Notizen, Anmerkungen, Beobachtungen und Kritik. Rund ums Gärtnern, Planen und Bauen, Wachsen und Werden, in München und anderswo. Dazu ein wenig Fotografie, aufgelesen am Wegesrand.