Stadtbalkon und 80 Kiefern an der „Riemer Freiheit": Südlich der Neuen Messe München und des Einkaufszentrums „Riem-Arcaden“ entstand termingerecht zur Bundesgartenschau 2005 der „Platz der Menschenrechte“ als Zentrum der neuen Wohnquartiere der Messestadt. Er markiert die Schnittstelle zwischen Stadt, Arbeiten, Wohnen und Landschaft, die sich hier als breiter Grünzug von Süden auf den Platz zuschiebt, Verbindung zum großen Landschaftspark im Süden mit Blickbezug bis in die Alpen. Ein wohnlicher Platz mit erlebbarer, maßstäblicher Weite. Auszeichnung beim Städtebaupreis 2006 für die Gestaltung des Platzes.
Ein einfach aber sensibel gestalteter Platz: lichter Schatten von hohen Kiefern, Sitzen auf langen Eichenholzblöcken, abseits des geschäftigen Treibens. Und ein Stadtbalkon mit weitem Ausblick nach Süden bis zu den Bergen - "Riemer Freiheit".
80 Kiefern waren vorab in der Baumschule individuell ausgewählt, mit einer Nummer versehen und ihr jeweils vorgesehener Standort in einem Plan verzeichnet worden. Nach diesem Plan wurden die Bäume mit Stammumfängen von 40 bis 90 cm im Lauf des Oktobers 2004 sukzessive angeliefert, in das vor Ort gemischte, tragfähige Substrat gepflanzt und mit jeweils drei Stahlprofilpfosten gesichert.

Planung Valentien + Valentien (Ausschnitt)
Bauherr: MRG - Maßnahmeträger Riem GmbH
Platz der Menschenrechte
Entwurf,
Ausführungsplanung, Ausschreibung: Valentien + Valentien,
Weßling
Objektüberwachung: C. Bücheler, Landschaftsarchitekt, München
Zeitraum: Realisierung 2004 - 2006
Größe: 10.000 m2
Quartiersplätze
Entwurf: Valentien + Valentien, Weßling
Ausführungsplanung, Ausschreibung, Objektüberwachung: C. Bücheler,
Landschaftsarchitekt, München
Zeitraum: Realisierung 2000 - 2001
Größe: 700 m2
Straßenbäume
Entwurf: Valentien + Valentien, Weßling
Ausführungsplanung, Ausschreibung, Objektüberwachung: C. Bücheler,
Landschaftsarchitekt, München
Zeitraum: Realisierung 2000 - 2010
Größe: 6.500 m2