Im Norden von München ist die Heidemannstraße eine vielbefahrene Haupterschließungsstraße. Im Zuge des Straßenausbaus in einem östlichen Abschnitt entstand eine bepflanzte Lärmschutzanlage zur Abschirmung der benachbarten Wohnbebauung. Damit verknüpft und die künstliche Topographie nutzend ein Spielplatz, eingefügt in eine Ecke des Geländes.
Ein kleiner Ort am Weg, der seinen räumlichen Charme erst mit der Zeit erhalten wird, wenn die neu gepflanzte Baumkulisse die künstliche Kletterwand überragen und umrahmen wird. Zunächst ist es gelungen, zur Förderung der Biodiversität an der steilen südseitigen Böschung neue Standorte für in der Stadt nicht so häufige heimische Gehölzarten wie Elsbeere (Sorbus tomentosa) oder Felsenbirne (Amelanchier ovalis) zu erschließen.

Bauherr: Landeshauptstadt München, Baureferat Gartenbau
Entwurf, Ausführungsplanung, Ausschreibung, Objektüberwachung:
C. Bücheler, Landschaftsarchitekt, München
Zeitraum: 2008 - 2011
Größe: 17.000 m2